
Eingang der Synagoge
Das Innsbrucker Kultuskomitee bzw. die Israelitische Kultusgemeinde hatten jahrelang den Bau einer eigenen Synagoge vor, weil die benutzten Beträume in der Anichstraße an hohen Feiertagen zu klein waren. Deshalb bezogen sie einen Zubau in der Sillgasse 15, wo die Kultusgemeinde auch bis zu deren Zerschlagung in der NS-Zeit beheimatet war. Nach den Verwüstungen in der Pogromnacht im November 1938 und den schweren Beschädigungen des Hauses durch einen Bombenangriff wurde das Gebäude schließlich 1965 abgerissen. Die stark dezimierte jüdische Gemeinde musste sich nach dem Krieg mit provisorischen Unterbringungen in angemieteten Räumen begnügen.
1993 wurde der Neubau einer Synagoge in der Sillgasse 15 fertig gestellt. Die Israelitische Kultusgemeinde kehrte somit wieder an ihren ehemaligen Standort zurück.

Rückseite der Synagoge. Diese befindet sich ungefähr an derselben Stelle wie die alte Synagoge in der Sillgasse 15.
Nationalsozialismus in Innsbruck (Projekt am Abendgymnasium Innsbruck)